Öffentlichkeitsarbeit im Web – Wegweiser für Unternehmen

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oeffentlichkeitsarbeit-im-webDie Öffentlichkeitsarbeit im Web erfolgt heutzutage unter idealen Bedingungen. Hier ein Wegweiser, wie man auch als Nicht-PR-Spezialist, wichtige Schritte einleiten kann. Grundsätzlich liegt der Vorteil in der Online-PR darin, dass Initiatoren von Beiträgen in vielen Fällen Inhalte kostenlos und mit Reichweite verbreiten können. Ob die eigene Website, diverse PR-Portale, eigene oder fachlich affine Blogs, oder auch innerhalb der Social-Networks. Öffentlichkeitsarbeit heißt, dass Unternehmen sich im Web via kompetente Inhalte gegenüber ihren Zielgruppen mitteilen, sie aber auch in Dialoge einbinden, letztendlich über Themen eine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Und das bringt auch etwas – nämlich: Platzierungen in den Suchmaschinen und somit Kanalisierung von Suchenden auf die eigenen Beiträge, Mitwirkung von Interessierten zu den jeweiligen Themen, Traffic auf der Website, Relevanz und Sichtbarkeit im Web – kurz um, Sicherung und Ausbau des eigenen Kompetenz-Teppichs im Web.

Hier die wichtigsten Punkte als Wegweiser für die Öffentlichkeitsarbeit im Web

  • Status quo Öffentlichkeitsarbeit im Web – faktische Analyse der aktuellen Web-Kompetenz Ihrer Präsenz und die Ihrer Konkurrenz. Zunächst einmal sollte ein Unternehmen feststellen, mit welcher Relevanz und Sichtbarkeit es überhaupt im Web unterwegs ist. Über Analyse-Tools im Web stellt man technisch wie faktisch fest, z.B. mit wie vielen Links ist die Website außerhalb mit anderen Sites und Beiträgen verbunden (Backlinks)? Wie hoch ist die Sichtbarkeit der Site (Visibilität)? Welche Frequenz haben Beiträge und Website? Mit welchen relevanten Keywords ist man wie oft in den Top10 von Google vertreten etc. – und wie stark ist vor allem der Wettbewerb in all diesen Punkten? Danach wird die Planung für die Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet. Speziell den Wettbewerb sollte man im Auge haben. Ein Unternehmen sollte die bessere Position anstreben. Es geht um Marktanteile – auch in der Online-PR.
  • Der Weg zur Öffentlichkeitsarbeit im Web – Entwicklung einer Strategie für Ihren Kompetenz-Teppich und Ihre nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit. Maßgeblich: Die Alleinstellungsposition. Im Fokus: Die Einzigartigkeit, Besonderheit, Innovationsneigung etc. von Unternehmen, Arbeitgeber, Produkten und Dienstleistungen. Sie geben den roten Faden für das spätere Storyplanning vor, aber auch, mit welcher Intensität und Konzentration auf spezielle Themen, Keywords und Beiträgen reagiert werden muss.
  • Synergien in der Öffentlichkeitsarbeit im Web nutzen – Analyse Ihres Keyword-Marktes und Potenzials. Ein sehr wichtiger Punkt. Beiträge können auch nach Keywords gestaltet werden bzw. Keywords sollten in die Themengestaltung einfließen. Relevante Keywords, d.h. man kann vorab analysieren, wie hoch das monatliche Suchvolumen von Keywords bei Google ist, wie schwierig es wäre, sie in die Top10 der Suchmaschinen zu platzieren und z.B. auch, mit welchen Keywords der Wettbewerb in Google-AdWords agiert. In den Google Top10 platzierte Keywords sind Markt. Und zwar ein Markt von Suchenden, Interessenten, potenziellen Kunden, die Ihren Beitrag aufgrund ihrer Suche von Google angeboten bekommen, ihn anklicken und somit sich mit ihm beschäftigen. Die Öffentlichkeitsarbeit sollte nicht ohne Keywords agieren, da man ansonsten Markt verschenkt.
  • Öffentlichkeitsarbeit im Web am Start – Entwicklung eines Keyword-orientierte Story-Plannings in Abstimmung mit Ihren bestehenden/laufenden Kompetenz-Inhalten. Hat man die Positionierung, Keyword-Empfehlung vorliegen, geht es in die Gestaltung eines Themenplans. Hier leitet man Themen ab, die die Einzigartigkeit dramatisieren. Des Weiteren auch spontane News sowie immer wieder die Bewertung, inwieweit Keywords in das Thema bzw. in Headline und Inhalt passen. Im Ergebnis steht ein Kommunikationsplan von Themen, Stories und News, mit denen man sich gegenüber seinen Wettbewerber durchsetzen und seinen Zielgruppen empfehlen will. Die Gestaltung von Beiträgen sollte überwiegend mit redaktionellem Charakter umgesetzt werden, d.h. nicht werblich, mit Superlativen. Dennoch gilt es den Aufmacher und Attraktionen zu integrieren, die Interesse auslösen und dazu führen, dass Interessenten darauf reagieren.
  • Öffentlichkeitsarbeit im Web in der Umsetzung – Laufende Promotion und Ausbau Ihres Kompetenz-Teppichs im Web. Der Kompetenz-Teppich ist die Summe aller verbreiteten und platzierten Kompetenz-Inhalte im Web. Das erfolgt z.B. in auf Online-PR Portalen, in Blogs, auf Fachportalen oder auch in den Social-Medias wie Facebook, Twitter, XING oder Google+. Maßgeblich: Innerhalb der Planung sollte man sich vorab eine sog. „Web-Road-Map" erstellen, d.h. Analyse möglicher Platzierungs-Sites im Web, in denen man Beiträge regelmäßig einpflegt. Auch wichtig: Ein platzierter Beitrag sollte stets mit der Website verlinkt werden. Auf diese Weise entsteht sukzessiv eine Kompetenz- & Keyword-orientierte Fläche – der Kompetenz-Teppich des Unternehmens im Web und rund um die Website. Wichtig: Platzierte Beiträge erfüllen die gleiche Kommunikation wie die Inhalte einer Website. Mehr noch, oft transportiert das redaktionelle Erscheinungsbild eine höhere Kompetenz, weil Inhalte sich sachlich, entfernt von in der Werbung typischer Superlative, dargestellt sind.
  • Öffentlichkeitsarbeit im Web unter Beobachtung – Laufendes Reporting zur Erfolgsmessung. Die Öffentlichkeitsarbeit lässt sich messen. In erster Linie im laufenden Vergleich mit den Ergebnissen der anfänglichen Analyse und Planung. Im Speziellen mit Blick auf Anzahl platzierter Beiträge in den Top10 von Google, in der technischen Sichtbarkeit der Website, der Anzahl von Backlinks aber auch, wie hoch der Traffic-Anteil der Suchmaschinen ist. Dieses besagt nämlich, dass Beiträge der Öffentlichkeitsarbeit zu neuen Interessentenpotenzialen aus den Suchmaschinen führen bzw. sie über die Beiträge die Website und somit die Inhalte des Unternehmens frequentieren.

Abschließende Bewertung zum Wegweiser "Öffentlichkeitsarbeit im Web"

In allen Punkten wird der Nicht-Profi in Sachen Online-PR feststellen: 1. Man kann vieles selbst machen, aber es zeigt, dass es 2. viel Arbeit ist, ein solches Projekt laufend zu pflegen. Auch die stets beliebte Lösung, „... das lassen wir mal einen Studenten machen" klingt zunächst günstig, doch die Kompetenz und Markteroberung eines Unternehmens im Web inhaltlich wie technisch einem Einsteiger zu überlassen, sollte durch aus von Entscheider Seite her ernsthaft diskutiert werden.

Öffentlichkeitsarbeit bzw. Online-PR ist eine Stilfrage der Kommunikation. Hier geht es nicht um werbliche Überzeugung, sondern um sachliche Beschäftigung mit seinen Zielgruppen. In Zeiten von Banner-Alarm, Spamwelten und bunten Gewinnspiel-Promotions mit gegenwertigen Inhalten aufzutreten kommt besser an, weil man seine Interessenten- und Kundenpotenziale ernster nimmt. Das laufende Investment für eine nachhaltige Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit und des Kompetenz-Teppichs im Web hat seine Berechtigung. So eine Online-PR insbesondere in den Anfänge nicht gleich dazu führt, dass „Interessenten einem die Bude einrennen", sorgt sie vor allem auch für einen Kompetenz-Rückhalt im Web, z.B. wenn man sich über das Unternehmen informiert. Des Weiteren sind platzierte Beiträge in jedem Fall auch Inspirationen. Die Summe aller Beiträge somit viele Anlässe, sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Und im Bedarfsfall führen Keyword-orientierte, inspirierende Beiträge immer direkt zum geschäftlichen Kontakt. So ist das Web nun mal organisiert. Und wer dieses Potenzial angeht und dabei das Feld auch nicht dem Wettbewerber überlässt, organisiert sich einen Markt. Einen Webmarkt durch Öffentlichkeitsarbeit.

Wer in Sachen Öffentlichkeitsarbeit im Web nach professioneller Unterstützung sucht, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. informieren. Telefonische Beratung vorab auch unter 06127-965 973-0 - unser PR-Team informiert Sie gerne.